Sprungmarken

Videoportal der FAU

Die letzten Meldungen

Novell Serverwartung MOLMED am Dienstag, 22 Mai von 8 Uhr bis ca. 11 Uhr

16. Mai 2012

Am Dienstag, 22 Mai findet von 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr eine dringende Serverwartung des Novell-Servers “MOLMED” statt. In der genannten Zeit ist der Zugriff auf die Volumes “USERTEMP” und “SYS” nicht möglich.
Weiterlesen...

Terminänderung – Vortrag “Einführung von fau.de-Maildomains und neuen Mail-/Groupware-Komponenten für die FAU” verschoben

15. Mai 2012

Aufgrund von Terminüberschneidungen mussten im Rahmen der Vorlesung “PRAXIS DER DATENKOMMUNIKATION” (Netzwerkausbildung) Termine getauscht werden.
Weiterlesen...

RRZE-Betrieb am „Berch“-Dienstag

15. Mai 2012

Am Dienstag, den 29.05.2012, wird das RRZE ab 12 Uhr geschlossen.
Weiterlesen...

Meldungen nach Thema

 

Mit Grub vom Netz booten (Grub)

Nicht in allen Netzwerk-Umgebungen findet man die für PXE notwendige DHCP-Infrastruktur. Um dennoch Rechner vom Netz installieren zu können kann grub mit statischen Netzwerkeinstellungen hilfreich sein.

Grub übersetzen

Nach dem Entpacken wird Grub wie die meisten Linux-Pakete übersetzt. Dabei ist darauf zu achten, dass der Diskless-Support (--enable-diskless) und die Unterstützung für die benötigte Netzwerkkarte (im Beispiel eine Karte von 3COM: --enable-3c90x) aktiviert wurde. Eine Liste unterstützter Netzwerkkarten erhält man mit ./configure --help.


./configure --enable-diskless --enable-3c90x
make
	

Die dadurch erzeigten Dateien stage1/stage1 und stage2/stage2 beinhalten den eigentlichen Boot-Code (1. und 2. Stufe) und werden im nächsten Schritt auf die Floppy kopiert.

Boot Floppy erstellen

Mit dem folgenden Skript sollte es (Schreibrechte auf /dev/fd0 vorausgesetzt) auch einem normalen Benutzer möglich sein diese Boot-Floppy zu erstellen. Dazu wird weitestgehend auf die Mtools zurückgegriffen.


#!/bin/sh

echo -n "Formatting disk ..."
mformat a: || echo " failed" && echo " ok"

echo -n "Copying files ..."
mmd a:boot
(
 mcopy menu.lst a:boot/menu.lst && 
 mcopy stage1/stage1 a:boot &&
 mcopy stage2/stage2 a:boot
) || echo " failed" && echo " ok"

echo -n "Running grub ..."
echo "install (fd0)/boot/stage1 (fd0) (fd0)/boot/stage2 (fd0)/boot/menu"  |		\
      /sbin/grub --batch >& /dev/null || echo " failed" && echo " ok"
	

Boot Menü

Im folgenden findet sich ein Beispiel für ein Grub-Menu. Darin enthalten sind 4 Einträge:

  • Local bootet von der Festplatte
  • Network bootet per TFTP vom angegebenen Server
  • Autoinstall bootet per TFTP und installiert per NFS vom angegebenen Server
  • Network (DHCP) holt seine Netzwerkdaten per DHCP und bootet anschließend mit den so erhaltenen Einstellungen

Die folgenden zusätzlichen Kernel-Parameter sind SuSE-spezifisch und sorgen für eine Vorkonfiguration des Netzwerks.

Bezeichner in %-Zeichen müssen durch passende Werte ausgetauscht werden, bevor man sie unter /boot/menu.lst auf die Floppy kopiert.

  • %ip%: IP-Adresse des Clients (z.B. 192.168.0.20)
  • %netmask%: Netzmask des Clients (z.B. 255.255.255.0)
  • %gateway%: Gateway des Clients (z.B. 192.168.0.1)
  • %server%: IP-Adresse des TFTP/NFS Servers (z.B. 192.168.0.2)
  • %dns%: Nameserver des Clients (optional, z.B. 192.168.0.5)
timeout 30
default 0
fallback 1

title  Local
rootnoverify (0x80)
chainloader +1
boot

title  Network
ifconfig --server=%server% --gateway=%gateway% --mask=%netmask% --address=%ip%
root   (nd)
kernel /linux
initrd /initrd
boot

title  Autoinstall
ifconfig --server=%server% --gateway=%gateway% --mask=%netmask% --address=%ip%
root   (nd)
kernel /linux netdevice=eth0 server=%server% ip=%ip% netmask=%netmask%			\
	gateway=%gateway% nameserver=%dns% ramdisk_size=65536					\
	autoyast=floppy://autoyast.xml install=nfs://%server%/proj.stand/pfad_zur_distribution/	
initrd /initrd
boot

title  Network (DHCP)
dhcp
root   (nd)
kernel /linux ramdisk_size=65536 autoyast=tftp://%server%/yast2/ 				\
	install=nfs://%server%/proj.stand/suse/pfad_zur_distribution
initrd /initrd
boot
	

Die Einträge root (nd) bedeuten, dass vom Netz, sprich per TFTP, (nd = net device) gebootet werden soll. Danach folgen die Namen des Kernels und der Initial Ramdisk (Im Beispiel: /linux und /initrd, diese Pfade sind relativ zum Root-Verzeichnis des TFTP-Servers).

Server

Auf Serverseite müssen jetzt nur noch ein TFTP installiert werden. Dafür stehen bei den meisten Distributionen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

Eine Standalone-Variante (meist atftp) oder alternativ eine Variante, die man über den Internet Super Server (x)inetd startet.

Der inetd TFTP-Server benötigt einen Eintrag in der /etc/inetd.conf:

tftp          dgram   udp     wait    root      /usr/sbin/tcpd  in.tftpd -v -s /tftpboot
	

Und der NFS-Server muss das benötigte Verzeichnis natürlich in der /etc/exports freigeben:

/proj.stand/suse        *.mydomain.de(ro)
	

Das wars auch schon ...

Letzte Änderung: 13. Maerz 2012, Historie

zum Seitenanfang

Startseite | Kontakt | Impressum

RRZE - Regionales RechenZentrum Erlangen, Martensstraße 1, D-91058 Erlangen | Tel.: +49 9131 8527031 | Fax: +49 9131 302941

Inhaltenavigation

FAU - Friedrich-Alexander-Universität
UnivIS - Informationssystem der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg

Zielgruppennavigation

  1. Studierende
  2. Beschäftigte
  3. Einrichtungen
  4. IT-Beauftragte
  5. Presse & Öffentlichkeit