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Die letzten Meldungen

Novell Serverwartung MOLMED am Dienstag, 22 Mai von 8 Uhr bis ca. 11 Uhr

16. Mai 2012

Am Dienstag, 22 Mai findet von 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr eine dringende Serverwartung des Novell-Servers “MOLMED” statt. In der genannten Zeit ist der Zugriff auf die Volumes “USERTEMP” und “SYS” nicht möglich.
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Terminänderung – Vortrag “Einführung von fau.de-Maildomains und neuen Mail-/Groupware-Komponenten für die FAU” verschoben

15. Mai 2012

Aufgrund von Terminüberschneidungen mussten im Rahmen der Vorlesung “PRAXIS DER DATENKOMMUNIKATION” (Netzwerkausbildung) Termine getauscht werden.
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RRZE-Betrieb am „Berch“-Dienstag

15. Mai 2012

Am Dienstag, den 29.05.2012, wird das RRZE ab 12 Uhr geschlossen.
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Meldungen nach Thema

 

IMAP-Server

Allgemeines

IMAP steht als Abkürzung für Internet Message Access Protocol, einem Internet-Standard, dessen Grundlagen in Externer Link:  RFC 2060 definiert sind. Dieses Protokoll regelt die Kommunikation zwischen einer IMAP-fähigen E-Mail-Benutzeroberfläche auf einem Arbeitsplatzrechner und einem IMAP-Server, der den Zugriff auf den serverseitig zugänglichen elektronischen Briefkasten sowie auf benutzerdefinierte Ablagekörbe ermöglicht. Seit dem Wintersemester 2001/2002 betreibt das RRZE einen IMAP-Server und bietet damit IMAP als Dienst an. IMAP soll POP (Post Office Protocol) für das Abrufen von E-Mail mittelfristig ablösen und ersetzt durch seinen gegenüber POP weit reichenden Funktionsumfang das Tool eremover, das oft die letzte Rettung darstellte, wenn eine Mail aufgrund ihrer Übergröße mit POP nicht abrufbar war und den Zugriff auf andere E-Mails blockierte.

Funktionsumfang

Der IMAP-Zugriff erfordert eine Klartext-Authentifizierung des Benutzers mit Benutzernummer und Passwort, die nur durch Einsatz einer Verbindungsverschlüsselung (SSL) vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden kann. IMAP unterstützt die Definition von E-Mail-Ablagekörben (Folder) im Home-Verzeichnis des Benutzers. IMAP ermöglicht das Einordnen von E-Mails in die Ablagekörbe, sowie das Löschen, Kopieren und Verschieben von E-Mails. Dabei wird der Briefkasten wie ein Ablagekorb behandelt. Die meisten IMAP-fähigen E-Mail-Oberflächen erlauben das zyklische Abfragen des Briefkastens nach neuer E-Mail. Das Abrufen einzelner E-Mails anhand der im Briefkasten oder Ablagekorb aufgelisteten Briefkopfinformationen ermöglicht einen durch den Benutzer selektierten Transfer von E-Mails zum Arbeitsplatzrechner. Die Synchronisation von serverseitigem Ablagekorb und lokaler Kopie auf dem Arbeitsplatzrechner ist möglich.

Unterschiede zwischen POP und IMAP

Gegenüberstellung des Funktionsumfang von POP und IMAP.
Funktion POP IMAP
Funktion POP IMAP
zentrale Verwaltung von benutzerdefinierten Ablagekörben auf dem Server wird vom Protokoll nicht unterstützt wird angeboten
Übertragung und Anzeige von Briefkopfinformation vor Übertragung des Brieftextes wird von den meisten POP-fähigen E-Mail-Oberflächen nicht unterstützt wird angeboten
Synchronisation von Ablagekörben vom Server zum Arbeitsplatzrechner wird vom Protokoll nicht unterstützt wird von vielen IMAP-fähigen E-Mail-Oberflächen angeboten
einheitliche Sicht auf die gesamte eigene E-Mail-Ablage bei wechselnden Arbeitsplatzrechnern nur möglich, wenn alle Mails im Briefkasten gelagert werden und auf jedem Arbeitsplatzrechner eine Kopie des Briefkastens lokal gepflegt wird Pflege des Briefkastens und aller Ablagekörbe auf dem Server erlaubt die durch die Ablagekörbe strukturierte Sicht aller E-Mails auf jedem Arbeitsplatzrechner bei einmaligem Pflegeaufwand
selektiver Transfer einzelner Mails wird von den meisten POP-fähigen E-Mail-Oberflächen nicht unterstützt wird angeboten
Offline-Bearbeitung ist möglich für gesamten Briefkasten wird von vielen IMAP-fähigen E-Mail-Oberflächen angeboten
Auswahl dargestellter Ablagekörbe wird nicht unterstützt wird von vielen IMAP-fähigen E-Mail-Oberflächen angeboten
Bedarf an Speicherbereich der Briefkasten am Server unterliegt der Quota-Überwachung der Benutzerkennung der Briefkasten sowie die Ablagekörbe im Home-Verzeichnis eines Benutzers unterliegen der Quota-Überwachung der Benutzerkennung
Verschlüsselte Übertragung wenige E-Mail-Oberflächen unterstützen SSLfür POP die meisten IMAP-fähigen E-Mail-Oberflächen unterstützen SSL für IMAP

Übertragungssicherheit

Die Authentifizierung beim Abruf von eingegangener E-Mail schützt die Mail-Ablage vor dem Zugriff dritter. Die Übertragung der Authentifizierungsinformation im Klartext bildet die Grundlage für die plattformunabhängige Nutzung von IMAP. Deshalb wird dringend zum Einsatz von SSL geraten. Damit wird die gesamte Übertragung der IMAP-Kommunikation verschlüsselt und ist für dritte nicht abhörbar. Der IMAP-Server des RRZE ist SSL-fähig, ebenso wie die meisten IMAP-fähigen E- Mail-Oberflächen.

Konfiguration des IMAP-Zugriffes

Für die vom RRZE unterstützten E-Mail-Oberflächen liegt eine Konfigurationsanleitung unter der Starthilfe ins Internet für den Zugriff auf den unix-basierten IMAP-Server des RRZE, imap.rrze.uni-erlangen.de.
Dieser IMAP-Server kann von innerhalb der FAU, aber auch aus dem Internet, z.B. beim Zugang über einen kommerziellen Internet Provider, genutzt werden. Wir legen dringend den Einsatz von SSL nahe und raten von der Speicherung des Passwortes auf den Client-Systemen ab.

Letzte Änderung: 13. Maerz 2012, Historie

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