Sprungmarken

Videoportal der FAU

Die letzten Meldungen

Novell Serverwartung MOLMED am Dienstag, 22 Mai von 8 Uhr bis ca. 11 Uhr

16. Mai 2012

Am Dienstag, 22 Mai findet von 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr eine dringende Serverwartung des Novell-Servers “MOLMED” statt. In der genannten Zeit ist der Zugriff auf die Volumes “USERTEMP” und “SYS” nicht möglich.
Weiterlesen...

Terminänderung – Vortrag “Einführung von fau.de-Maildomains und neuen Mail-/Groupware-Komponenten für die FAU” verschoben

15. Mai 2012

Aufgrund von Terminüberschneidungen mussten im Rahmen der Vorlesung “PRAXIS DER DATENKOMMUNIKATION” (Netzwerkausbildung) Termine getauscht werden.
Weiterlesen...

RRZE-Betrieb am „Berch“-Dienstag

15. Mai 2012

Am Dienstag, den 29.05.2012, wird das RRZE ab 12 Uhr geschlossen.
Weiterlesen...

Meldungen nach Thema

 

Sicherheitshandbuch - Windows NT - Benutzerverwaltung

(Autor: G.Hoffmann)

Themenüberblick: Hintergrundinformationen, Werkzeuge und Standardkonfigurationen

  1. Security Account Manager (SAM)
  2. Security Id (SID)
  3. Werkzeuge zur Benutzerverwaltung
  4. Benutzer
  5. Gruppen

Themenüberblick: Praktische Maßnahmen

  1. Passwörter
  2. Umbenennen der Spezialkennung Administrator
  3. Anlegen einer Benutzerkennung mit eingeschränkten Rechten

Hintergrundinformationen, Werkzeuge und Standardkonfigurationen

Security Account Manager (SAM)

Benutzerkennungen und Gruppen werden in der sogenannten Security Account Manager (SAM) Datenbank gespeichert. Die SAM Datenbank ist wiederum ein Teil der Registry und kann entweder mit den unten besprochenen Werkzeugen bearbeitet oder über Registry-Werkzeuge eingesehen und modifiziert werden. (Run: regedit)
In der Registry ist die SAM unter den Schlüsseln

  • HKEY_LOCAL_MACHINE\SAM
  • HKEY_LOCAL_MACHINE\SECURITY

zu finden.
Die Informationen unterhalb der beiden Schlüssel werden in folgenden beiden Dateien gespeichert (hier wird davon ausgegangen, dass Windows auf dem Laufwerk C: installiert ist):

  • C:\WINNT\SYSTEM32\CONFIG\SAM
  • C:\WINNT\SYSTEM32\CONFIG\SECURITY

Security Id (SID)

Beim Anlegen eines Kontos wird jeweils eine Security-Id (SID) erzeugt, wie z.B. S-1-5-21-1844237615-1606980848-1060284298-500 für den Account Administrator. Innerhalb des Systems werden Kennungen, Gruppen, Computer und NT-Domänen nicht über den Namen, sondern über die SID referenziert. (Die SIDs sind damit in der Funktion vergleichbar mit den UIDs und GIDs bei UNIX-Systemen.)

Werkzeuge zur Benutzerverwaltung

Windows NT 5.0

Wie viele andere Verwaltungswerkzeuge ist auch die Benutzerverwaltung im Control Panel des Windows Explorers zu finden. Sie wird über das Symbol Users and Passwords aufgerufen.

Die Dialogansicht Users bietet sehr einfache Masken zur Verwaltung von Kennungen. Leider bieten diese Masken nicht den vollen Umfang und werden deshalb an dieser Stelle nicht weiter berücksichtigt.

Abbildung 2 - Users and Passwords Dialogbox

Ein umfangreicheres Verwaltungswerkzeug kann in der Advanced Dialogansicht über den Button Advanced gestartet werden.

Abbildung 3 - Users and Passwords Dialogbox - Erweiterte Optionen

Alternativ kann dieses Werkzeug direkt über die Run Dialogbox mit dem Kommando lusrmgr.msc gestartet werden.

Abbildung 4 - Direktaufruf des lusrmgr.msc

Mit dem Fenster Local Users and Groups ist nun die Verwaltung lokaler Benutzer und Gruppen im vollen Umfang möglich.

Abbildung 5 - Local Users and Groups

Benutzer

Nach einer Neuinstallation von Windows NT (beliebige Version) sind zwei in das System eingebaute Kennungen zu finden:

Im Gegensatz zu weiteren von Hand angelegten Kennungen haben diese beiden Kennungen spezielle Eigenschaften, die in diesem Abschnitt kurz gezeigt werden.
Die Eigenschaften können über den Context-Menü Eintrag Properties der jeweiligen Kennung im rechten Teil der unten abgebildeten Benutzeransicht angezeigt werden.

Abbildung 6 - Local Users and Groups - Benutzeransicht

Einige gemeinsame Eigenschaften der beiden eingebauten Konten

  • sie können nicht gelöscht werden
  • sie können umbenannt werden
  • die letzte Zahl der SIDs eingebauter Kennungen sind auf allen installierten Systemen identisch
    (ähnlich bei UNIX: root hat immer die UID 0)

Eigenschaften der eingebauten Kennung Administrator

  • bei einer Neuinstallation erzwingt das System leider nicht das Setzen eines Passwortes
    (Hinweise dazu im Abschnitt Passwörter)
  • die Kennung kann nicht deaktiviert werden
  • SID endet immer mit 500
    (auch nach einer Umbenennung ist der Name mit relativ geringem Aufwand zu ermitteln)
  • die Mitgliedschaft in der Gruppe Administrators kann nicht aufgehoben werden
    (ansonsten wäre es denkbar, diese Kennung nur in eine nicht-privilegierte Gruppe einzutragen und damit das Aufinden einer alternativen administrativen Kennung zu erschweren)

Weitere Eigenschaften, die nach einer Neuinstallation gelten, sind in den folgenden beiden Abbildungen zu sehen.

Abbildung 7 - Administrator Properties - Allgemeine Ansicht

Abbildung 8 - Administrator Properties - Ansicht der Gruppenmitgliedschaft

Eigenschaften der eingebauten Kennung Guest

Im Gegensatz zum Administrator verhät sich die Guest-Kennung fast wie eine von Hand angelegte Kennung. Eine Ausnahme ist weiterhin, dass diese Kennung nicht gelöscht werden kann. Ansonsten gilt folgendes:

  • die Kennung ist nach einer Neuinstallation deaktiviert
  • SID endet immer mit 501
  • die Mitgliedschaft in der Gruppe Guests kann aufgehoben werden

Weitere Eigenschaften, die nach einer Neuinstallation gelten, sind in den folgenden beiden Abbildungen zu sehen.

Abbildung 9 - Guest Properties - Allgemeine Ansicht

Abbildung 10 - Guest Properties - Ansicht der Gruppenmitgliedschaft

Gruppen

Abbildung 11 - Local Users and Groups - Gruppenansicht

Themenüberblick: Praktische Maßnahmen

Passwörter

Nach einer Neuinstallation ist das Passwort der eingebauten Kennungen zunächst nicht gesetzt und das System überlässt es dem installierenden Benutzer, ob überhaupt ein Passwort gesetzt wird oder nicht. Bei Brute-Force-Passwortattacken auf die Administrator-Kennung erweist sich das leere Passwort leider viel zu oft als einfacher Einstiegspunkt für einen Angriff.

Desweiteren sind im Ursprungszustand einer Windowsinstallation keine besonderen Eigenschaften des Aufbaus eines Passwortes gefordert. Dies erleichtert ebenfalls die praktische Durchführung von Brute-Force-Passwortattacken, da auch hier leider allzu oft einfach zu erratende Passwörter verwendet werden. Diese Eigenschaft lässt sich aber so umstellen, dass Passwörter den folgenden Anforderungen gerecht werden müssen (Q161990):

  • mindestens 6 Zeichen lang
  • mindestens 3 der folgenden 4 Zeichenklassen müssen verwendet werden:
    • Grossbuchstaben
    • Kleinbuchstaben
    • Ziffern
    • Sonderzeichen
  • weder Benutzerkennung noch irgendeine Zeichenkette aus dem vollen Namen dürfen enthalten sein

Im folgenden wird die Umstellung für die beiden Version NT5.0 kurz beschrieben.

Windows NT 5.0

Ab Windows NT 5.0 können für Passwörter einige Eigenschaften über Richtlinien (Policies) sehr einfach eingestellt werden.

Umbenennen der Spezialkennung Administrator

Die Kennung Administrator ist ein beliebter Ansatzpunkt für Brute-Force-Passwortattacken. Allerdings lässt sich der Name ändern. Da über die SID der aktuelle Name weiterhin ermittelt werden kann, bietet das Umbenennen allerdings keinen wirklichen Schutz.

Abbildung 12 - Local Users and Groups - Administratorkennung umbenennen

Abbildung 13 - Local Users and Groups - Administrator ist jetzt pcadmin

Letzte Änderung: 13. Maerz 2012, Historie

zum Seitenanfang

Startseite | Kontakt | Impressum

RRZE - Regionales RechenZentrum Erlangen, Martensstraße 1, D-91058 Erlangen | Tel.: +49 9131 8527031 | Fax: +49 9131 302941

Inhaltenavigation

FAU - Friedrich-Alexander-Universität
UnivIS - Informationssystem der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg

Zielgruppennavigation

  1. Studierende
  2. Beschäftigte
  3. Einrichtungen
  4. IT-Beauftragte
  5. Presse & Öffentlichkeit